GUA (graphical user authentication)

Bei der grafischen Authentifizierung, Graphical User Authentication (GUA), kommen grafische Passwörter zum Einsatz. Die Verfahren für die grafische Authentifizierung arbeiten mit Wiedererkennungstechniken oder mit Bildersequenzen, deren Reihenfolge festgelegt ist und aufgerufen werden muss.

Die grafische Authentifizierung hat gegenüber den textbasierten Verfahren, die Vorteile, dass sich Menschen Grafiken besser merken können als Buchstaben-Ziffern-Kombinationen und dass grafische Passwörter einen wesentlich höheren Sicherheitsstandard haben. Für viele Benutzer stellt sich die Bilderauswahl wesentlich einfacher dar, als eine kryptische Buchstaben-Ziffernfolge, die normalerweise als Passwort oder Passphrase eingegeben werden muss. Außerdem können grafische Passwörter eine höhere Sicherheit bieten als buchstaben- und ziffernorientierte. Zumal Hacker bei klassischen Passwörtern mit Wörterbucheinträgen arbeiten, um sich einen unberechtigten Zugang zu verschaffen.

Bei den Wiedererkennungsverfahren muss der Benutzer die Bilder auswählen, die er währen der Registrierung festgelegt hat. Das Verfahren kann dahingehend verbessert werden, dass der Benutzer aus einer Bilderauswahl die Bilder in der richtigen Reihenfolge anklickt. Die Wahrscheinlichkeit mit denen bei der Bilderkombination gerechnet werden kann, hängt von der Anzahl der dargestellten Bilder und der Anzahl an auszuwählenden Bilden ab. Wenn 50 Bilder zur Auswahl stehen und 10 in der richtigen Reihenfolge ausgewählt werden müssen, dann ergeben sich 50exp10 oder über 1 Billionen verschiedene Möglichkeiten.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Grafische Authentifizierung
Englisch: graphical user authentication - GUA
Veröffentlicht: 05.04.2020
Wörter: 213
Tags: Pers. Schutz
Links: Authentifizierung, Bild, Einbuchen, Grafik, Hacker