G.657A

Die ITU-Standard G.657A und G.657B behandelten biegeunempfindlichen Monomodefasern zeichnen sich durch einen wesentlich geringeren Biegeradius gegenüber den im Standard G.652 spezifizierten Monomodefasern aus.


Der ITU-Standard G.657 definiert vier verschiedene Klassen an die Biegeradien und besteht aus den Unterstandards G.657A1 und G.657A2, sowie aus G.657B2 und G.657B3.

G.657A1: Die beide in G.657A spezifizieren Single Mode Fasern haben einen ähnlichen Aufbau wie die in G.652D spezifizierten. Sie unterschieden sich dadurch, dass manche Fasern eine Brechzahlgraben wie biegeoptimierte Fasern (BIMMF). Der minimale Biegeradius für die in G.657A1 spezifizierten Monomodefaser beträgt 10 mm. Beim Standard G.657A2 beträgt der minimale Biegeradius 7,5 mm.

Was die im Standard G.657B spezifizierten Eigenschaften angeht, so unterscheiden sich G.657B-Fasern im Aufbau von G.652D-Fasern dadurch, dass sie um das Kernglas herum Hohlräume haben. Der minimale Biegeradius der G.657B2-Faser beträgt 7,5 mm, der der G.657B3-Faser 5 mm.

Informationen zum Artikel
Deutsch: G.657A
Englisch: G.657A
Veröffentlicht: 29.01.2021
Wörter: 157
Tags: LwL-Parameter
Links: BIF (Biegeoptimierte Faser), Biegeradius, Kernglas, Klasse, Moden