GDI (graphics device interface)

Das Graphics Device Interface (GDI) ist eine Windows-spezifische Programmierschnittstelle über die Zeichenoperationen auf Grafik-Hardware - Grafikkarten, Monitore und Drucker - ausgeführt und werden.


Die GDI-Schnittstelle ist geräteunabhängig und unterstützt beispielsweise Drucker, die über keinen eigenen Raster Image Processor (RIP) verfügen. Darüber hinaus kann das GDI-Interface Informationen über druckerrelevante Parameter, wie die Blattgröße, Strichstärke, Farbe usw., ermitteln, die Ausgabeobjekte wie Fonts, Bitmaps und Farbpaletten definieren und Zeichenfunktionen durchführen, die von den Applikationen aus aufgerufen werden.

Das GDI-Interface belastet die Zentraleinheit (CPU) und den Arbeitsspeicher des Computers, was bei größeren Druckjobs zu Beeinträchtigungen führen kann. Drucker mit GDI-Schnittstelle können nicht als Netzwerkdrucker eingesetzt werden, da sie keine Datenkommunikation über Netzwerke unterstützen. Darüber hinaus kann das Graphics Device Interface auch bestimmte Anforderungen an die Farbdarstellung von Dokumenten nicht erfüllen, da GDI nicht CMYK unterstützt, auch nicht mit Schmuckfarben oder Transparenz arbeiten kann und keine höhere Farbtiefe als 8 Bit pro Farbkanal bewältigt.

Informationen zum Artikel
Deutsch: GDI-Schnittstelle
Englisch: graphics device interface - GDI
Veröffentlicht: 29.08.2009
Wörter: 171
Tags: #Schnittstellen
Links: API (application programming interface), ASP (Arbeitsspeicher), Bit (binary digit), BMP (bitmap file format), CMYK (cyan, magenta, yellow, key)