GDDR (graphics double data rate)

Graphics Double Data Rate (GDDR) sind Synchronous Dynamic RAMs (SDRAM) von Grafikkarten, die vom Joint Electron Device Engineering Council (JEDEC) standardisiert werden. GDDR-Speicher sind speziell für die enormen Datenmengen konzipiert, die bei der Grafikbearbeitung anfallen. Entpsrechend leistungsfähige Grafikkarten werden in Personal Computern, in Desktops und Notebooks für hochauflösende 3D-Grafiken eingesetzt.


Die Entwicklung der GDDRs geht einher mit der Entwicklung von leistungsfähigen Prozessoren. Es gibt mehrere GDDR-Typen, die sich in der Taktrate, der Bandbreite, der Versorgungsspannung und dem Power Management unterscheiden.

So liegen die Versorgungsspannung der ersten GDDR-Speicher, GDDR1, bei 2,5 V und die Taktfrequenzen zwischen 200 MHz und 500 MHz. Bei GDDR2 wurden die bitparallele Übertragung und damit auch der Datendurchsatz verdoppelt. GDDR3 zeichnet sich durch eine auf 1,8 V verringerte Versorgungsspannung und eine Taktrate von bis zu 1,08 GHz aus. GDDR4 hat mit 1,45 GHz eine noch höhere Taktfrequenz.

Der aktuelle GDDR-Standard (GDDR5) hat eine Taktrate von 2,5 GHz und bietet auf einem 32-Bit-Bus eine Datentransferrate von 20 GB/s, die doppelt so hoch ist wie die des GDDR3. Neben der wesentlich höheren Datentransferrate hat der GDDR5 verbesserte Funktionen für Energieeinsparungen.

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Englisch: graphics double data rate - GDDR
Veröffentlicht: 16.10.2013
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Tags: #RAMs
Links: 3D-Grafik, Bandbreite, Datendurchsatz, Datentransferrate, DDR-RAM (double data rate)