GC (gain control)

Verstärkungsregelung, Gain Control (GC), ist eine manuelle, automatische oder programmierbare Verstärkerfunktion. Bei dieser Funktion ändert sich die Verstärkung des Verstärkers, im Gegensatz zur Lautstärkeregelung bei der der Pegel gedämpft wird. Während man in der HF- und Audiotechnik in aller Regel von der Automatic Gain Control (AGC), die automatische Verstärkerungsregelung zur Pegelanpasssung benutzt, ist es bei Hörgeräten die einfache Gain Control (GC).


Mit der Verstärkungsregelung wird in Hörgeräten die Verstärkung des Hörgeschädigten eingestellt und kann mit zunehmendem Hörschaden erhöht werden. Die Gain Control wird über ein einstellbares Poti von außen eingestellt. Mit ihr wird die Verstärkung über den gesamten Frequenzgang konstant verändert ohne dass sich der Sättigungsschalldruck ändert.

Die weiteren Schaltungen wie das Peak-Clipping oder der High Level Compressor (HLC) sind davon unberührt, ebenso die Kennwerte für das Rauschen, der Frequenzgang, der Hochton- und Tieftonkanal, das Signal-Rausch-Verhältnis oder die Intermodulationsverzerrungen.

Zur besseren Anpassung des Hörempfinden des Hörgeschädigten gibt es zudem noch mehrkanalige Hörgeräte in denen der gesamte Frequenzbereich in einen Hochtonkanal, den High Channel, und einen Tieftonkanal, den Low Channel (LC), unterteilt sind.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Verstärkungsregelung
Englisch: gain control - GC
Veröffentlicht: 23.03.2014
Wörter: 205
Tags: #Akustik-Grundlagen
Links: AGC (automatic gain control), Anpassung, Audio, Frequenzbereich, Frequenzgang