GBI (Gebührenimpuls)

Der Gebührenimpuls wird in analogen Fernsprechnetzen (PSTN) zur Ermittlung der Verbindungs- und Gesprächskosten übertragen. In digital arbeitenden Netzen und Mobilfunknetzen wie ISDN, UMTS oder GSM-Netzen wird dagegen der Advice of Charge (AoC) benutzt.

Mit dem Gebührenimpuls werden die Verbindungskosten an den Anrufer übermittelt und während des Gesprächs in der Gebührenanzeige des Telefons oder der Tk-Anlage angezeigt. Der Gebührenimpuls ist ein Tonsignal, das bei jedem Zeittakt gesendet wird. Da seine Frequenz in Deutschland 16 kHz beträgt, ist er für die Gesprächsteilnehmer nicht hörbar oder wird nur als störendes Knistern wahrgenommen. Er hat eine Pulsdauer von 80 ms.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Gebührenimpuls - GBI
Englisch: charging pulse
Veröffentlicht: 21.02.2011
Wörter: 107
Tags: #Weitverkehrsnetze
Links: Analog, Digital, Fernsprechnetz, Frequenz, Gebühreninformation