Funksensor

Funksensoren sind drahtlos arbeitende Sensoren, die mit einem Funkmodem ausgestattet sind. Bei Funksensoren, die in der Regel mit eigener Stromversorgung arbeiten, ist der Stromverbrauch im Ruhemodus ein wichtiger Parameter, der einen unmittelbaren Einfluss auf die Batterielaufzeit hat. Durch entsprechende Energiespartechniken können Funksensoren mit ZigBee mehrere Jahre mit einer Batterie arbeiten.


Neben den batteriebetriebenen Funksensoren gibt es noch die batterielosen. Diese Sensoren übertragen ihre Daten mit batterieloser Funktechnik. Sie gewinnen ihre Energie mit Micro-Energy-Harvesting aus den Umgebungsbedingungen, aus Licht, Temperatur, Luftbewegung oder Druck.

Batterieloser Funksensor, Foto: Enocean

Batterieloser Funksensor, Foto: Enocean

Für die Übertragung stehen die lizenzfreien ISM-Bänder zwischen 315 MHz und 434 MHz, 868 MHz und 870 MHz (SRD), 902 MHz und 926 MHz und 2,400 GHz und 2,4835 GHz zur Verfügung. Die Frequenzbänder bis 434 MHz und zwischen 868 MHz und 870 MHz werden vorwiegend in Europa benutzt und eignen sich für mittlere Übertragungsdistanzen in Gebäuden. Das 2,4-GHz-Band kann mit geringer Leistung über kurze Distanzen von einigen Metern benutzt werden.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Funksensor
Englisch: radio sensor
Veröffentlicht: 19.04.2013
Wörter: 155
Tags: #Automation, Produktion
Links: 868-MHz-Band, Batterie, Batterielaufzeit, Batterielose Funktechnik, Daten