Funkmodem

Funkmodems werden überall dort eingesetzt, wo die Datenübertragung über Funkverbindungen realisiert wird, und zwar mit Endgeräten, die keine Funkeinrichtungen besitzen.


So können beispielsweise Notebooks über Funkmodems direkt an Funknetze angebunden werden oder aber über Bluetooth-Funkmodems an Handys, die wiederum eine Funkverbindung zu GSM-Netzen, UMTS oder Long Term Evolution (LTE) herstellen können. Des Weiteren können über Funkmodems Sensoren und Aktoren gesteuert, RS-232-Schnittstellen über WLANs angeschlossen oder vielkanalige Funkverbindungen im ISM-Band aufgebaut werden.

Funkmodem für 433 MHz, Foto: 
   directindustry.de

Funkmodem für 433 MHz, Foto: directindustry.de

Funkmodems sind Modems, die die Datensignale aufbereiten, umsetzen und als Funksignale übertragen. Für das Mobile Computing gibt es Funkmodems als Einsteckkarten für Notebooks, Handhelds und Handys, die mehrere GSM-Frequenzbänder bedienen und die das leitungsvermittelte High Speed Circuit Switched Data (HSCSD) ebenso unterstützen wie das paketvermittelte General Packet Radio Service (GPRS). Zur Erhöhung der Übertragungsraten können Funkmodems mit Kanalbündelung arbeiten. Des Weiteren gibt es Funkmodems in Form von USB-Sticks als Surfsticks.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Funkmodem
Englisch: radio modem
Veröffentlicht: 14.05.2017
Wörter: 168
Tags: #Mobilfunkgeräte
Links: Aktor, DÜ (Datenübertragung), Funknetz, GPRS (general packet radio service), GSM-Netz