Framelänge

Ein wesentliches Charakteristikum von Frames ist die zwischen Minimal- und Maximallänge variierbare Framelänge. Diese ist besonders wichtig für die Anwendungen, z.B. für asynchrone oder für Echtzeitanwendungen, für Hochgeschwindigkeits- oder Massentransfer.


Die variable Paketlänge schwankt je nach System und Übertragungsgeschwindigkeit zwischen einigen Bytes und einigen 1000 Bytes. Bei zellorientierten Systemen wie ATM ist sie konstant.

Ethernet hat eine minimale Framelänge von 64 Bytes und eine maximale von 1.518 Bytes, Token Ring hat in der 4-Mbit/s-Version 13 Bytes bzw. 4.500 Bytes, in der 16-Mbit/s-Version 13 Bytes bzw. 17.800 Byte, FDDI 12 Byte als Minimal-Framelänge und 4.500 Bytes als Maximal-Framelänge und bei Fibre Channel ist die Maximum Transmission Unit (MTU) 2.112 Bytes groß. Bei ATM wird mit festen Frames, den Zellen, gearbeitet, die 53 Bytes lang sind.

Bei Ethernet geht die Framelänge unmittelbar auf die Ethernet-Performance ein. Je mehr Stationen senden wollen und je geringer die Framelänge ist, desto geringer wird auch die Kanaleffizienz.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Framelänge
Englisch: frame size
Veröffentlicht: 24.02.2014
Wörter: 155
Tags: #Lokale Netze
Links: ATM (asynchronous transfer mode), Byte, Echtzeitanwendung, Ethernet, Ethernet-Performance