Flipflop

Ein Flipflop (FF) ist eine bistabile Kippschaltung, die u.a. in Halbleiterspeichern ein Bit speichern kann. Eine solche digitale Logikschaltung wird u.a. als bistabiler Multivibrator in Speicherbausteinen wie RAMs, Schieberegistern und Zählern eingesetzt.


Ein Flipflop kennt zwei stabile Zustände, die die binären Zustände "0" und "1" repräsentieren. Die Zustände sind abhängig von den logischen Zuständen an den Eingängen oder sie werden mittels Trigger taktsynchron geändert. Bei Flipflops, deren Zustände von den Eingangszuständen abhängen, sind die Ausgangspegel so lange stabil, bis sich der Zustand eines Eingangs ändert. Der neue Zustand ist dann wiederum stabil.

Die Zustandsänderung kann synchron oder asynchron von einer oder beiden Pulsflanken eines Taktimpulses ausgelöst werden. Man spricht dann von zustands- oder flankengesteuerten Flipflops. Daneben gibt es Flipflops die zeitverzögert schalten.

Wahrheitstabelle 
   und Schaltsymbol des RS-Flipflops

Wahrheitstabelle und Schaltsymbol des RS-Flipflops

Ein Flipflop kann aus einzelnen Logiken zusammengesetzt werden, und zwar in der Kombination von zwei NOR-Gattern oder zwei NAND-Gattern. In der Grundschaltung hat ein Flipflop zwei Eingänge "A" und "B" und zwei Ausgänge "P" und "Q".

Um unterschiedliche Anforderungen an die Speicherbausteine zu erfüllen, gibt es verschiedene Flipflop-Varianten wie den JK-Flipflop, RS-Flipflop, T-Flipflop und D-Flipflop.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Flipflop
Englisch: flipflop - FF
Veröffentlicht: 05.12.2016
Wörter: 201
Tags: #Digitalschaltungen
Links: Asynchron, Binär, Bit (binary digit), D-Flipflop, Digital