Flexibles Display

Ein flexibles Display ist ein biegsames Display auf dem die Darstellung in gleicher Form erfolgen kann, wie auf einem steifen, unbiegsamen, flachen Display wie er in den meisten elektronischen Geräten benutzt wird.


Flexible Displays basieren auf bekannten Display-Technologien wie der LCD-Technik, den OLEDs und vorwiegend auf den Active Matrix OLEDs (AMOLED), die allerdings auf die nicht biegsame Glasscheibe verzichten und diese durch Folien ersetzen. Ansonsten entspricht ihr Aufbau denen der adäquaten Displays. Diese Technik wird als Flexible Active Matrix OLED (FAMOLED) bezeichnet. Der Vorteil der OLED-Technik liegt darin, dass sie selbstleuchtend sind und keine Hintergrundbeleuchtung benötigen wie beispielsweise LCD-Displays.

Flexible Displays von 
   Samsung

Flexible Displays von Samsung

Flexible Displays sind erheblich flacher als Glas-Displays. Ihre Dicke kann bei 0,3 mm liegen, während flache Glas-Displays über 1 mm dick sind. Ähnliches gilt für das Gewicht. Flexible Displays liegen bei ca. 2,5 mg pro Quadratzentimeter. Dagegen wiegen Glas-Displays etwa das Zehnfache. Je nach Display-Technik können flexible Displays aus organischer Elektronik bis zu einem Krümmungsradius von 35 mm gebogen werden. Außerdem haben sie eine hohe Ladungsträgerbeweglichkeit.

Flexible Displays sind in gebogener Form ideal als Smart Wearables, weil sie sich an Körperformen anpassen und auch komfortabel am Körper getragen werden können. Außerdem werden sie wegen ihrer Flachheit in Smartphones und auch als Werbedisplays eingesetzt. Ein weites Einsatzgebiet ist auch im Bereich E-Books und E-Paper, allerdings basieren diese Displays auf einer anderen Technik.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Flexibles Display
Englisch: flexible display
Veröffentlicht: 29.03.2016
Wörter: 233
Tags: #Displays
Links: AMOLED (active matrix OLED), Bildschirm, E-Book, Elektronik, EPD (electronic paper display)