Flächenmodell

Ein Flächenmodell ist eine 3D-Grafik, bei der die sichtbaren Flächen als farbige Polygone dargestellt werden, die miteinander verbunden sind. Voraussetzung für ein Flächenmodell ist ein Kantenmodell oder Drahtmodell, bei dem jedes einzelne Polygon eine bestimmte Farbe hat. Ein solches Polygon wird durch seine Eckpunkte, die durch Kanten verbunden sind, beschrieben. Am Beispiel eines Würfels wird dies verdeutlicht.

Durch die Flächendarstellung zeigt ein Flächenmodell ausschließlich die sichtbare Körperoberfläche. Konstruktionsmerkmale, verdeckte Kanten und Polygonkanten sind nicht sichtbar, wodurch die Darstellung sehr realistisch erscheint, allerdings mit der Einschränkung, dass die Farbübergänge zwischen den eingefärbten Flächen sichtbar bleiben. Diese Farbabstufungen können nur mit Schattierungstechniken verbessert werden.

Flächenmodell eines Würfels

Flächenmodell eines Würfels

Das Flächenmodell ist neben dem Drahtmodell ein Hilfsmittel für die Gestaltung und Konstruktion von 3D-Objekten. Es ist die Basis für das Volumenmodell.

Das Flächenmodell zeigt den Rohentwurf, hat gegenüber dem Drahtmodell aber den Nachteil der längeren Rechenzeit.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Flächenmodell
Englisch: surface model
Veröffentlicht: 04.08.2011
Wörter: 165
Tags: Grafikmodelle
Links: 3D-Grafik, Drahtmodell, Farbe, Polygon, Schattierung