FV (Festverbindung)

Festverbindungen verbinden zwei Anschlussstellen dauerhaft miteinander, ohne dass eine Vermittlung erfolgt, es sind somit weder ein Verbindungsaufbau noch ein Verbindungsabbau erforderlich. Die physikalische Übertragungsebene kann alle bekannten drahtgebundenen und drahtlosen Übertragungsmedien umfassen. Je nach Verwendungszweck und der zur Verfügung gestellten Bandbreite können Festverbindungen zur Übertragung von Sprach-, Daten- und Bildinformationen genutzt werden. So eignen sich Festverbindungen ideal für den Aufbau von standortübergreifenden Unternehmensnetzen, den Corporate Networks (CN).


Festverbindungen werden von Netzbetreibern auf Mietbasis dem Anwender oder anderen Netzbetreibern zur Verfügung gestellt. Die Bezeichnungen und Unterscheidung der verschiedenen Festverbindungsarten ist durch Begriffe der Deutschen Telekom geprägt, wobei folgende Festverbindungen unterschieden werden: Die Standardfestverbindung (SFV), die Datendirektverbindung (DDV) und die Carrier-Festverbindung (CFV).

Die Produktpalette reicht von einfachen analogen Übertragungswegen mit Bandbreiten von 3,1 kHz bis zu digitalen Hochgeschwindigkeits-Übertragungswegen mit 155 Mbit/s und optischen Schnittstellen. Festverbindungen benötigen keine Verbindungsaufbauzeiten und bieten eine hohe Verfügbarkeit.

Festverbindungen werden auch als Standleitung oder Mietleitung bezeichnet, im englischen als Leased Lines oder Private Circuit.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Festverbindung - FV
Englisch: permanent circuit connection
Veröffentlicht: 06.01.2004
Wörter: 164
Tags: #Offene Netze
Links: Analog, Bandbreite, Corporate Network, DDV (Datendirektverbindung), Digital