Festplatten-Schnittstelle

Die Schnittstellen für Festplattenlaufwerke mussten sich im Laufe der Jahre ständig an die neuen Anforderungen hinsichtlich Speicherkapazität und Datentransferrate anpassen. Da beide Größen eine rasante Entwicklung unterlegen sind, müssen die internen Festplatten-Schnittstellen ständig überarbeitet werden und, falls sie die gestellten Anforderungen nicht mehr erfüllen, lösen neue Schnittstellen-Standards ältere Technologien ab.


Die Entwicklung erkennt man an den Speichergrößen der Festplatten, die zu Beginn des PC-Zeitalters bei 10 Megabyte (MB) lagen. Eine konkrete Aussage zu der Speichergröße von heute gängigen Festplattenlaufwerken ist nicht möglich, da der Wert in kürzester Zeit bereits überholt ist.

Wurde Ende der 80er und in den 90er Jahren Small Computer System Interface (SCSI) und das darauf basierende Serial Attached SCSI (SAS) als Festplattenstandard benutzt. Später wurde diese Technologie in Personal Computern (PC) von Integrated Drive Electronics (IDE) und Advanced Technology Attachment (ATA) in den Ausführungen Parallel ATA (PATA) und Serial ATA (SATA) abgelöst. SATA unterstützt in der SATA Revision 3.0 Datenraten von 6 Gbit/s. Noch schnellere Datentransfers sind mit SATA-Express (SATAe) mit Netto-Transferraten von 7,8 Gbit/s und 15,7 Gbit/s möglich.

Neben den erwähnten internen Festplatten-Schnittstellen stehen auch diverse externe zur Auswahl. Dazu gehören die bekannten Peripheriegeräte-Schnittstellen wie die USB-Schnittstelle in ihren verschiedenen Versionen, Thunderbolt und FireWire.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Festplatten-Schnittstelle
Englisch: hard disk interface
Veröffentlicht: 26.10.2016
Wörter: 220
Tags: #Schnittstellen
Links: ATA (advanced technology attachment), Datenrate, Datentransferrate, Festplatte, Festplattenlaufwerk