Ferrofluid

Bei dynamisch arbeitenden Hochtönern wird das mechanische Schwingungssystem aus Schwingspule, Membran und Sicke mit Ferrofluid, einer magnetischen Flüssigkeit, gedämpft. Das Ferrofluid wird in dem Luftspalt eingebracht, in dem sich die Schwingspule befindet, und dämpft die Bewegung des Schwingungssystems. Dadurch erhöht sich der Qms-Wert, der für die mechanische Güte steht und der durch die Reibung der Sicke und der Zentriermembran entsteht. Als Folge davon ist der Impedanzanstieg bei der Resonanzfrequenz nicht so ausgeprägt. Der Hochtöner hält höhere Belastungen aus und leitet die entstehenden Wärmeverluste über das Ferrofluid besser ab.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Ferrofluid
Englisch: ferrofluide - FFL
Veröffentlicht: 13.09.2019
Wörter: 101
Tags: #Lautsprecher
Links: Gütefaktor, HT (Hochtöner), Membran, Resonanz, Schwingspule