Fat-Client

Bei den Clients unterscheidet man je nach applikationsspezifischer Funktionalität zwischen Thin-Clients, Fat-Clients und Rich-Clients. Im Gegensatz zu Thin-Clients sind Fat-Clients vollwertig ausgestattete, leistungsfähige Desktops mit ausreichend Rechenkapazität, Plattenspeicher, Disketten- und CD-ROM-Laufwerken sowie leistungsstarken Grafikkarten.


Ein Fat-Client hat alle Funktionen der Präsentation und der Anwendungslogik implementiert. Das hat für den Benutzer den Vorteil, dass er auf eine hohe Offline-Funktionalität und einen hohen Komfort zugreifen kann, die ihn weitestgehend unabhängig von Netzwerken macht. Auf Fat-Clients ist die gesamte Anwendung installiert und wird von diesen abgearbeitet. Die Daten werden vom Server abgerufen, zu dem der Fat-Client eine offene Schnittstelle besitzt.

Funktionsverteilung beim Fat-Client

Funktionsverteilung beim Fat-Client

Dem gegenüber steht ein höherer Aufwand für die Aktualisierung von Updates und neuen Anwendungsprogrammen. Der Fat-Client hat eine klare Abgrenzung zum Thin-Client, gegenüber dem Rich-Client gibt es allerdings einige Überschneidungen. So sind in der Regel beide Clients unabhängig von einer Plattform, der Fat-Client hat eine höhere Update-Funktionalität und basiert nicht auf einem Komponentenmodell, wie der Rich-Client.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Fat-Client
Englisch: fat client
Veröffentlicht: 12.12.2016
Wörter: 170
Tags: #Arbeitplatzcomputer
Links: Aufwand, Client, Daten, Desktop, Grafikkarte