FM-Synthese

Die FM-Synthese ist ein Verfahren der Klangsynthese, das in Synthesizern für das Erzeugen von Klängen eingesetzt wird. Es basiert auf Frequenzmodulation, bei der Seitenbänder um die Trägerfrequenz herum erzeugt werden.

Bei der FM-Synthese haben die Seitenbänder nicht den gleichen Abstand zur Trägerfrequenz, wie bei der Amplitudenmodulation, sondern es entstehen komplexe Seitenbandspektren, die mit den Bessel-Funktionen ermittelt werden. Die Lage der Seitenbänder hängt von dem Verhältnis der Trägerfrequenz zur Modulationsfrequenz ab.

Wird eine Trägerfrequenz mit einem Sinussignal frequenzmoduliert, dann hat die erste Seitenbandfrequenz einen Frequenzabstand, das dem Verhältnis von Trägerfrequenz zur Modulationsfrequenz entspricht. Bei einer Trägerfrequenz von 5 kHz und einer Modulationsfrequenz von 4 kHz beträgt das Verhältnis zwischen Trägerfrequenz zur Modulationsfrequenz 1,25. Damit liegt das erste untere Seitenband bei 3,75 kHz und das erste obere bei 6,25 kHz, das folgende Seitenband liegt bei 2,5 kHz (3,75 kHz - 1,25 kHz) und 7,5 kHz (6,25 + 1,25) usw. Der Pegel und die Anzahl der Seitenbänder werden dabei über den Modulationsindex bestimmt.

Mit der FM-Synthese können komplexe Klangstrukturen mit einem Trägersignal und einem Modulationssignal erzeugt werden. Im Unterschied dazu arbeitet die additive Klangsyntthese mit zwei Trägersignalen.

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Informationen zum Artikel
Deutsch: FM-Synthese
Englisch: FM synthesis
Veröffentlicht: 16.10.2019
Wörter: 194
Tags: Audiotechnik
Links: AM (amplitude modulation), Frequenzmodulation, Kilohertz, Klangsynthese, Modulationsindex