FDM (fused deposition modeling)

Fused Deposition Modeling (FDM) ist eine 3D-Drucktechnik für die schnelle Herstellung von Prototypen, dem Rapid Prototyping. Die auch als Schmelzschichtverfahren bekannte Drucktechnik arbeitet mit thermoplastischen Materialien wie Polycarbonat, die schichtweise aufgetragen werden.

Bei der Herstellung von 3D-Modellen wird der schmelzfähige Kunststoff computergesteuert in einer feinen Düse erhitzt und als Kunststofffaden auf das 3D-Modell aufgetragen. Die Düsenfunktion kann ein- und ausgeschaltet werden, wodurch der Kunststofffaden, der zwischen 0,02 mm und 1 mm dünn ist, partiell aufgetragen werden kann. Mit dem Kunststofffaden werden die einzelnen Modellschichten in X- und Y-Richtung schichtweise aufgetragen, wobei sich die neu aufgetragenen Schichten mit den bereits vorhandenen verbinden. Das Material härtet danach sofort aus. Die Auflösung liegt zwischen 25 µm und 1.250 µm.

3D-Modell in Fused Deposition Modeling (FDM), Foto: protoprint.de

3D-Modell in Fused Deposition Modeling (FDM), Foto: protoprint.de

Das Schmelzschichtverfahren eignet sich für die schnelle Modell- und Prototypenherstellung. Das FDM-Verfahren wurde von Stratasys Inc. entwickelt, die Bezeichnung ist als Warenzeichen geschützt.

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Informationen zum Artikel
Deutsch: Schmelzschichtung
Englisch: fused deposition modeling - FDM
Veröffentlicht: 23.09.2015
Wörter: 153
Tags: Drucker
Links: 3D-Druck, Auflösung, Polycarbonat, Prototyp, Rapid-Prototyping