FBAR (film bulk acoustic resonator)

Die Miniaturisierung der elektronischen Geräte und der mobilen Endgeräte zwingt die Hersteller zur Entwicklung von miniaturisierten elektronischen Bauteilen. Dieser Trend zeigt sich auch bei HF-Schaltungen wie Duplexern, Filtern und Resonatoren.

Die maßgeblich von Agilent eingeführte FBAR-Technologie (Film Bulk Acoustic Resonator) wird diesem Anspruch gerecht. Es handelt sich dabei um ein auf Silizium implantiertes Resonator-Element, vergleichbar dem des Bulk Acoustic Wave (BAW), das in Dünnschichttechnik ausgeführt sein kann. Die FBAR-Technik hat gegenüber den Keramikresonatoren entscheidende Miniaturisierungsvorteile und zeichnet sich durch eine geringere Einfügungsdämpfung aus, die sich in der Leistungsaufnahme auswirkt. Darüber hinaus eignet sie sich für den Frequenzbereich oberhalb von 2 GHz.

Eingesetzt werden FBAR-Resonatoren u.a. in HF-Filtern in Mobilgeräten und in anderen funktechnischen Anwendungen. Des Weiteren in Oszillatoren, rauscharmen Verstärkern, Feuchtigkeitssensoren und Biosensoren für die Messung von Biomolekülen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: FBAR-Resonator
Englisch: film bulk acoustic resonator - FBAR
Veröffentlicht: 14.11.2019
Wörter: 142
Tags: #Analogschaltungen
Links: BAW (bulk acoustic wave), Biosensor, Dünnschichttechnik, Duplexer, Einfügungsdämpfung