Einschlafwarnsystem

Übermüdungen, Sekundenschlaf und Nachtfahrten sind häufige Unfallursachen. Aus diesem Grund gibt es Einschlafwarnsysteme, die das Verhalten des Fahrzeuglenkers überwachen und bei starken Abweichungen Alarm auslösen.

Generell treten bei langen und eintönigen Autofahrten Übermüdungserscheinungen auf, die das Reaktionsverhalten des Fahrers erheblich beeinträchtigen. Aus diesem Grund gibt es bei den Fahrerassistenzsystemen mit dem Einschlafwarner ein System, das über eine Kamera das Gesicht des Fahrers und dessen Mimik beobachtet und interpretiert. Ein solches System überwacht die Blickrichtung des Fahrers, die Anzahl und Dauer der Lidschläge und den Öffnungsgrad der Augen und löst bei starken Abweichungen haptische oder akustische Alarme aus, beispielsweise durch das Vibrieren des Sitzes oder einen Signalton. Damit Einschlafwarnsysteme, Driver Attention System, bei allen Lichtverhältnissen und auch in Dunkelheit eingesetzt werden können, arbeiten sie mit Infrarot-Kameras und werten die Gesichtsbilder in Echtzeit aus.

Der Aufmerksamkeits-Assistent detektiert 
   den Lidschlag, Foto: Hella

Der Aufmerksamkeits-Assistent detektiert den Lidschlag, Foto: Hella

Das im Englischen auch als Artifical Passenger (AP) bezeichnete Einschlafwarnsystem hält den Fahrer durch Konversation vom Einschlafen ab. Eine Alternative zum Einschlafwarnsystem stellt der Aufmerksamkeits-Assistent dar.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Einschlafwarnsystem
Englisch: driver attention system
Veröffentlicht: 15.09.2020
Wörter: 180
Tags: Autom.-Assistenz
Links: Alarm, AP (artifical passenger), Aufmerksamkeits-Assistent, Echtzeit, FAS (Fahrerassistenzsystem)