Einparkassistent

In der Automotive-Technik gibt es diverse Systeme, die das Fahrzeugumfeld, die vor ihm liegende Straße oder die Fahrspuren überwachen. Der Einparkassistent, Park Distance Control (PDC), ist ein Fahrerassistenzsystem, das den näheren Bereich vor und hinter dem Kfz überwacht und dem Fahrer mit optischen oder akustischen Signalen auf eventuelle Hindernisse hinweist.


Die klassische Technik für die Einparkhilfe arbeitet mit Ultraschall, der über mehrere in den Stoßstangen untergebrachten Sendern abgestrahlt wird. Der reflektierte Ultraschall wird von den ebenfalls in den Stoßstangen untergebrachten Ultraschallsensoren empfangen. Aus der Laufzeitdifferenz wird die Entfernung des Hindernisses ermittelt. Je näher der Wagen dem Hindernis kommt, desto intensiver sind die akustischen und optischen Warnanzeigen.

Neben dem Ultraschallverfahren gibt es Einparkhilfen, die mit mehreren Videokameras arbeiten, die den Front-, Seiten- und Heckbereich überwachen.

Einparkassistenten können das Einparken selbstständig ausüben, wenn das Fahrzeug über eine elektrische Lenkung (EPS) verfügt. Sie vermessen dafür die Parklücke und unterstützen den Fahrer beim Lenkradeinschlag. Beim Umlenkpunkt wird der Fahrer akustisch informiert und kann mit dem neuen Lenkwinkel gezielt und in einem Zug einparken.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Einparkassistent
Englisch: park distance control - PDC
Veröffentlicht: 13.10.2010
Wörter: 184
Tags: #Automotive-Assistenz
Links: Automotive-Technik, FAS (Fahrerassistenzsystem), Sender, Signal, Skew