Einfügungsdämpfung

Der Begriff Einfügungsdämpfung, Insertion Loss (IL), wird gleichermaßen in der Hochfrequenztechnik und der Lichtwellentechnik benutzt. Es handelt dabei um ein logarithmisches Maß, das in Dezibel (dB) angegeben wird und die Dämpfung angibt, die ein Vierpol, der in das Übertragungsmedium oder die Übertragungsstrecke eingebracht wird, verursacht.


Bei einem solchen Vierpol kann es sich um einen HF-Stecker oder einen Kontakt handeln, um ein Filter, Koppler, Bias-Tee, Frequenzweiche, LwL-Stecker, Spleiß oder irgendeine andere Komponente, die das zu übertragene Signal dämpft. Die Einfügungsdämpfung bezieht sich immer auf einen bestimmten Frequenz- oder Wellenlängenbereich.

Bei LwL-Verbindungen gehen der Abstand der Ferrulen mit den beiden Glasfasern und die LwL-Endfläche unmittelbar in die Einfügungsdämpfung ein. Um diese möglichst gering zu halten, sind die meisten Lichtwellenleiter an den Anden leicht gewölbt geschliffen und haben einen direkten Kontakt, den Physicak Contact (PC), mit dem zweiten Lichtwellenleiter. Schlechtere Werte erzielen Faserenden mit Schrägschliff, die allerdings die reflektierten Lichtimpulse nicht in die Faser rückstrahlen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Einfügungsdämpfung
Englisch: insertion loss - IL
Veröffentlicht: 03.10.2018
Wörter: 167
Tags: #Lichtwellenleiter-Parameter
Links: Dämpfung, dB (decibel), Fernspeiseweiche, Ferrule, Filter