ESD (electrostatic sensitive device)

Electrostatic Sensitive Devices (ESD) sind Halbleiterbauelemente, die anfällig sind gegenüber elektrostatischen Entladungen (ESD) und durch diese beschädigt oder zerstört werden können. ESD-Bauteile werden für den Transport in leitenden Folien oder Verschäumungsmaterial verpackt, damit sie weder beim Transport noch beim Entpacken durch elektrostatische Entladungen beschädigt werden können. Zum Schutz gegen elektrostatische Entladungen sind die Arbeitsplätze als Electrostatic Protected Areas (EPA) mit Erdpotentialbezugsflächen (ERP) ausgestattet.

Bei den elektrostatisch gefährdeten Bauteilen (EGB) handelt es sich vor allem um hochohmige Bauteile wie MOSFETs, integrierte Schaltungen in CMOS-Technologie, Computer-Boards, Laserdioden und blau emittierende Leuchtdioden.

Warnzeichen für Electrostatic Sensitive 
   Devices (ESD)

Warnzeichen für Electrostatic Sensitive Devices (ESD)

Elektrostatisch gefährdete Bauteile sind durch einen Warnzeichen kenntlich gemacht. In der Europanorm DIN EN 100 015 ist der Schutz von elektrostatisch gefährdeten Bauelementen geregelt.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Elektrostatisch gefährdete Bauteile - EGB
Englisch: electrostatic sensitive device - ESD
Veröffentlicht: 25.02.2014
Wörter: 131
Tags: #Elektronik-Bauelemente
Links: Blau, CMOS (complementary metal oxide semiconductor), DIN (Deutsches Institut für Normung e.V.), EN (European Normative), EPA (electrostatic protected area)