EDA (event-driven architecture)

Eine Ereignis-gesteuerte Architektur, Event-Driven Architecture (EDA), ist ein Framework zur Herstellung, Erkennung und dem Gebrauch von Ereignissen und der Reaktion, die sie auslösen. Wobei mit einem Event, einem Ereignis, ein erkennbarer Vorfall gemeint ist, der signifikante Auswirkungen auf die System-Hard- oder Software hat.


Eine Event-Driven Architecture besteht aus einer Instanz, die die Ereignisse erzeugt, und einer weiteren, die sie verbraucht. Die Ereignis-erzeugende Instanz ist der Event-Creator, die verbrauchende der Event-Consumer. Während der Creator für die Generierung des Ereignisses sorgt, ist es für den Consumer wichtig zu wissen, ob das Ereignis erzeugt wurde, es in die Prozesse involviert ist und diese beeinflusst. Die Entscheidungsalgorithmen für das Event-Driven Computing ist: If This Then That (IFTTT).

In Ereignis-gesteuerten Architekturen können auftretende Ereignisse mittels Event Stream Processing (ESP) nahezu in Echtzeit analysiert und die Informationen in die verteilten Umgebungen weitergeleitet werden. Durch die niedrige Latenz können Organisationen und Unternehmen schnell auf jede Geschäftsaktivität reagieren und dadurch traditionelle Techniken der Datenintegration wie bei der Replikation von Daten verbessern. Die Modellierung von Geschäftsprozessen in diskrete Zustandsänderungen bietet eine höhere Flexibilität in Bezug auf sich ändernde Bedingungen.

Eine Event-Driven Architecture kann eine Software Oriented Architecture (SOA) insofern ergänzen, weil die die Services der SOA-Architektur durch die Ereignisse ausgelöst werden können.

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: event-driven architecture - EDA
Veröffentlicht: 05.11.2018
Wörter: 220
Tags: #IT-Infrastruktur
Links: Architektur, Daten, Echtzeit, Ereignis, ESP (event stream processing)