Drehmagnetmesswerk

Bei den meisten Messwerken wird die Drehbewegung des Zeigers durch eine magnetische Induktion ausgelöst: Dabei kann sich eine stromdurchflossene Drehspule im Magnetfeld eines Permanentmagneten drehen, wie beim Drehspulmesswerk und beim elektrodynamischen Messwerk, oder es bewegt sich ein Eisenteil in einem Magnetfeld, wie beim Dreheisenmesswerk, oder aber ein Permanentmagnet, wie beim Drehmagnetmesswerk.

Prinzipien 
   von Messwerken

Prinzipien von Messwerken

Beim Drehmagnetmesswerk bewegt sich ein Dauermagnet in einem magnetischen Feld einer feststehenden Spule. Das Magnetfeld der Spule ändert sich mit dem Stromfluss und lenkt dadurch den Dauermagneten ab, wobei die auf den Permanentmagneten einwirkenden magnetischen Feldlinien für das Drehmoment sorgen. Zusätzlich wirkt auf den drehbaren Permanentmagneten noch ein feststehender Richtmagnet, dessen magnetische Feldlinien für das Gegendrehmoment und die Ruhestellung sorgen. Die Richtung in der das Zeigerinstrument ausschlägt ist abhängig von der Stromrichtung durch die Spule, der Winkel ist nichtlinear mit dem Strom.

Drehmagnetmesswerke eignen sich nur für Gleichstrommessungen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Drehmagnetmesswerk
Englisch: moving magnet instrument
Veröffentlicht: 20.01.2009
Wörter: 150
Tags: #Messgeräte und Testgeräte
Links: Dreheisenmesswerk, Drehspulmesswerk, Elektrodymamisches Messwerk, Magnetfeld, Magnetische Induktion