Digitalisierung

Technisch betrachtet werden bei der Digitalisierung Analogsignale in Digitalsignale gewandelt. Dabei entstehen aus zeitdiskreten Signalen mit kontinuierlichen Spannungsänderungen zweiwertige Digitalsignale mit unterschiedlicher digitaler Auflösung.


Je nach Umsetzungsverfahren bestehen die Digitalsignale aus 4, 8 oder mehr Bit, wobei ein Bit einen zweiwertigen, dimensionslosen Zustand darstellt. Die Umsetzung eines analogen in einen digitale Zustand erfolgt in einem Analog-Digital-Wandler, kurz A/D-Wandler. Die Digitalisierung setzt eine elektrische Größe voraus. Vor der Digitalisierung wird das Analogsignal mittels Abtastung abgetastet, in seinem Wert kurzzeitig erfasst, mittels Quantisierung in ein digitales Signal umgewandelt und für die weitere digitale Verarbeitung an die entsprechende elektronische Schaltung übertragen.

Bei den für die Digitalisierung benutzten Analogsignalen kann es sich um Audio- und Videosignale, um Sprache oder um elektrische Signale von physikalischen Größen wie Bewegung, Druck, Temperatur, Kraft, Beschleunigung usw. handeln.

Spricht man von Digitalisierung, dann meint man im Allgemeinen die Umsetzung und die weitere digitale, informationstechnische Verarbeitung, Speicherung und Ausgabe der Digitalsignale. Dieser Prozess der Digitalisierung hält in allen Lebensbereichen, in der Technik, Kommunikation, Unterhaltung, Industrie, Verwaltung und Medizin Einzug. Beispiele hierfür gibt es unendlich viele.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Digitalisierung
Englisch: digitizing
Veröffentlicht: 25.12.2018
Wörter: 183
Tags: #Grundlagen der Informationstechnik
Links: Abtastung, A/D (AD-Wandler), Analog, Auflösung, Bit (binary digit)