Dialogbetrieb

Dialogbetrieb ist eine der Methoden, wie Computer miteinander kommunizieren. Eine andere ist das Request-Response-Verfahren. Beim Dialogbetrieb sind mehrere Terminals mit einer Rechenanlage verbunden und erteilen diesem, zeitgleich oder zeitnah, kurze Teilaufträge, indem sie mit dem zentralen Rechner in Dialog treten.


Die Rechenanlage arbeitet die Teilaufträge in der Reihenfolge ab, wie sie eingegangen sind oder sie zieht priorisierte Aufträge vor. Die Ergebnisse oder Teilergebnisse überträgt der Rechner zu dem entsprechenden Terminal. Wie die Reihenfolge in der Abarbeitung der Teilaufträge im Einzelnen aussieht, hängt mit der Art des Dialogs zusammen. Dieser wird beim freien Dialog vom Benutzer festgelegt. Es gibt aber auch den eingeschränkten Dialog, bei dem das Programm die Reihenfolge festlegt.

Prinzip 
   des Dialogbetriebs

Prinzip des Dialogbetriebs

Technische Voraussetzung für den Dialogbetrieb sind Ein-/ Ausgabegeräte, die online mit einer Datenverarbeitungsanlage verbunden sind. Je nach Dialogsteuerung kann der Benutzer unmittelbar nach dem Empfang eines Teiljobs sofort in einen neuen Dialog treten.

Betriebssysteme für Dialogbetrieb sind u.a. MS. DOS, diverse Windows-Versionen und Unix bzw. Linux. Anwendungsbeispiele sind Editiersysteme und Buchungssysteme im Geld-, Reise- und Warenverkehr. Im Gegensatz zum Dialogbetrieb steht die Stapelverarbeitung.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Dialogbetrieb
Englisch: interactive processing
Veröffentlicht: 11.04.2018
Wörter: 188
Tags: #Datenverarbeitung
Links: Ausgabegerät, BS (Betriebssystem), Computer, DVA (Datenverarbeitungsanlage), Dialog