Desaster-Recovery

Desaster-Recovery (DR) umfasst alle Maßnahmen zur Wiederherstellung der Datenbestände nach einem Katastrophenfall oder einem Absturz zur kurzfristigen Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit. Die erforderlichen Maßnahmen drücken sich im Disaster Recovery Plan (DRP) aus.


Da für die Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit nicht alle unternehmensbezogenen Datenbestände zwingend erforderlich sind, befasst sich das Disaster Recovery auch mit Strategien in denen die Unternehmensdaten und Applikationen nach ihrer Wichtigkeit kategorisiert werden.

Die Desaster-Recovery-Strategien richten sich nach den Geschäftsanforderungen und können u.a. die Verfügbarkeit oder die Kosten optimieren. Bestimmte Datenbestände haben dabei höhere Prioritäten als andere. So müssen bestimmte Daten für Online-Transaktionen unmittelbar nach dem Recovery wieder verfügbar sein. Ein Kennwert für das Desaster-Recovery ist das Recovery Time Objective (RTO), die benötigte Zeit für die Wiederanlaufprozedur.

In die DR-Strategien fließen Backups und Speicher-Techniken wie Disk to Disk (D2D) oder Disk to Disk to Tape (D2D2T) ein, ebenso wie das Tunneling von Fibre Channel over IP (FCIP) oder die Cloud-Anwendung Disaster Recovery as a Service (DRaaS).

Informationen zum Artikel
Deutsch: Desaster-Recovery
Englisch: disaster recovery - DR
Veröffentlicht: 22.02.2017
Wörter: 180
Tags:
Links: Absturz, D2D (disk to disk), D2D2T (disk to disk to tape), Daten, DRaaS (disaster recovery as a service)