Demodulator

Funktional demoduliert ein Demodulator ein moduliertes Signal, d.h. er trennt das Modulationssignal vom Trägersignal.


Das Eingangssignal von HF-Empfängern, von Rundfunk- und Fernsehgeräten, ist immer ein moduliertes Trägersignal. Je nach Modulationsverfahren kann es amplituden-, frequenz- oder phasenmoduliert sein. Der Demodulator macht je nach Gerätekonzept aus dem modulierten Audio- oder Video-Signal hörbares Audio oder sichtbares Video. Wie ein solcher Demodulator aufgebaut ist, hängt ausschließlich vom Modulationsverfahren ab.

So besteht der Demodulator für amplitudenmodulierte Signale aus einer Diode und einem Tiefpass. Die Diode lässt nur die Amplitudenwerte einer bestimmten Polarität passieren, der Tiefpass sorgt für die pegelmäßige Verknüpfung der Spitzenwerte. Der folgende Kondensator trennt den entstehenden Gleichspannungsanteil.

Prinzip eines Demodulators für amplitudenmodulierte Signale

Prinzip eines Demodulators für amplitudenmodulierte Signale

Bei frequenzmodulierten Signalen ist das Audio- oder Videosignal in der Frequenzänderung enthalten. Die entsprechende Demodulation erfolgt mit einem Diskriminator, bzw. einem Phasendiskriminator oder Quadratur-Diskriminator. Bei Letzterem wird das FM-Signal in einem AND-Gatter mit einem phasenverschobenen Anteil desselben Signals verknüpft. Die Phasenverschiebung wird von RLC-Gliedern verursacht, die in der Nähe der Resonanzfrequenz die Phase proportional der Frequenz verändern.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Demodulator
Englisch: demodulator
Veröffentlicht: 01.10.2010
Wörter: 186
Tags: #Passive Schaltungen
Links: AND-Gatter, Audio, Demodulation, Diode, Diskriminator