DDV (Datendirektverbindung)

Die Datendirektverbindung (DDV) ist eine Form der Festverbindung. Sie unterscheidet sich von der Standardfestverbindung (SFV) dadurch, dass sie eine höhere Zuverlässigkeit aufweist und vom Netzbetreiber überwacht wird, so dass dieser im Störungsfall die Schaltung auf eine Ersatzverbindung vornehmen kann.

Bei der Datendirektverbindung sind zwei Hauptanschlüsse mit digitalem Anschaltepunkt, die für den eigenen Bedarf zur Übertragung beliebiger Kommunikationsformen genutzt werden können, über festgeschaltete Leitungen miteinander verbunden. Früher hießen diese Verbindungen HfD, was für Hauptanschluss für Direktruf steht, jetzt heißen sie DDV.

Zuständigkeitsbereiche bei der Datendirektverbindung

Zuständigkeitsbereiche bei der Datendirektverbindung

DDVs zeichnen sich durch eine hohe Verfügbarkeit und geringere Fehlerrate von 10exp-6 gegenüber den Monopolübertragungswegen aus. Die Übertragung erfolgt im Allgemeinen nach dem Synchron-Verfahren.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Datendirektverbindung - DDV
Englisch: direct data line
Veröffentlicht: 24.09.2007
Wörter: 123
Tags: #Offene Netze
Links: Anschaltepunkt, DDV (DES-DES-Verfahren), Direktruf, Fehlerrate, FV (Festverbindung)