DVD-RAM (digital versatile disc random access memory)

DVD-RAMs sind wiederbeschreibbare DVDs, die beliebig oft, zwischen 100.000 und 1 Million Mal bespielt und überschrieben werden können. Die DVD-RAM, die von Hitachi, Toshiba und Matsushita entwickelt wurde, befinden sich zum Schutz in einer Cartridge, auch Caddy genannt. Sie konkurriert mit den Formaten DVD-R, DVD-RW und DVD+RW, zu denen sie inkompatibel ist. In der ersten Version hatten DVD-RAMs eine Speicherkapazität von 2,6 GB pro Seite, in der zweiten Version entsprechen sie den DVD-Typen DVD-5 mit 4,7 GB und in doppelseitiger Ausführung der DVD-10 mit 9,4 GB.


Als Schreibverfahren verwendet die DVD-RAM das Phase-Change-Verfahren. Um eine möglichst gleichmäßige Informationsdichte auf der DVD-RAM zu erhalten, benutzt diese ein spezielles Aufnahmeverfahren, das Zoned Constant Linear Velocity (ZCLV), mit Zoneneinteilung, das innerhalb bestimmter Zonen eine konstante Lineargeschwindigkeit aufweist. Die DVD-RAM arbeitet mit dem Universal Disk Format (UDF). Die DVD-RAM schreibt Daten sowohl im Groove als auch im Land. Für die Adressierung ist die Schreibschicht durch Adress-Pits in Sektoren und Spuren aufgeteilt. Die Sektoren sind wiederum durch Erhebungen direkt voneinander getrennt und haben jeweils eine eigenen ID.

Die DVD-RAM wird vornehmlich als Wechselplatten-Speicher und in Backup-Lösungen im IT-Bereich eingesetzt.

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Deutsch:
Englisch: digital versatile disc random access memory - DVD-RAM
Veröffentlicht: 28.10.2011
Wörter: 188
Tags: #DVD-Technik
Links: Adressierung, Caddy, cartridge, Daten, DVD (digital versatile disc)