DSL-Modem

DSL-Modems bilden den breitbandigen Netzabschluss der Teilnehmeranschlussleitung (TAL) in der Ortsvermittlungsstelle und beim Kunden. Die Anschlussleitung muss beidseitig mit DSL-Modems abgeschlossen sein.

In der Ortsvermittlung werden die Datensignale im DSL-Modem nach bestimmten Codierungsverfahren codiert und moduliert. Als Modulationsverfahren wird das Mehrtonverfahren, die Quadraturamplitudenmodulation (QAM) oder die Carrierless Amplitude-Phase Modulation (CAP) eingesetzt.

DSL-Modem der Telekom

DSL-Modem der Telekom

Endkundenseitig werden zuerst die verschiedenen Übertragungskanäle durch einen Splitter getrennt, bevor das DSL-codierte Signal im DSL-Modem decodiert wird und als digitales Datensignal dem Computer oder einem lokalen Netz zur Verfügung steht. Der Anschluss kann über ein USB-Kabel erfolgen. Beim Upstream vom Endkunden zur Vermittlungsstelle werden die Daten im DSL-Modem moduliert und über den Splitter im Upstream-Kanal übertragen.

DSL-Modems können eigenständige Geräte sein oder mit WLAN-Routern kombiniert einen Hotspot bilden.

Informationen zum Artikel
Deutsch: DSL-Modem
Englisch: network termination broadband access - NTBBA
Veröffentlicht: 04.12.2013
Wörter: 131
Tags: #DSL-Techniken
Links: Anschluss, ASL (Anschlussleitung), CAP (carrierless amplitude-phase modulation), Computer, Daten