DRaaS (disaster recovery as a service)

Beim Disaster-Recovery-as-a-Service (DRaaS) werden die Kundendaten in der Cloud eines Service Providers repliziert und gespeichert. Die Replikation und das Hosting der Kundendaten durch einen Service Provider hat den Vorteil, dass der Kunde kein Backup-Rechenzentrum benötigt und bei Störungen jederzeit auf seine Backup-Daten zugreifen kann.


Die Leistungen des Backup-Service-Providers können durch Hardware-Einrichtungen und Dienstgütevereinbarungen (SLA) sichergestellt werden. Dazu gehören die Speicher und virtuelle Maschinen (VM), die der Provider bereitstellen muss und die kontinuierlich betrieben werden. Was die Service Level Agreements (SLA) betrifft, so können darin die Ausfallzeiten, die Ausfallsicherheit, die Wiederanlaufdauer, Recovery Time Objectives (RTO), und der Wiederanlaufzeitpunkt, Recovery Point Objectives (RPO), eindeutig festgelegt und in den IT-Services des Kunden berücksichtigt werden.

Disaster-Recovery-as-a-Service bringt den Unternehmen Kostenvorteile, da die Daten nicht über das Internet wiederhergestellt werden müssen. Zudem entfallen die Investitionen für aufwendige Hardware und die Wartung, sowie die Kosten für ein effizientes Disaster Recovery Planning (DRP).

Informationen zum Artikel
Deutsch: Disaster-Recovery-as-a-Service
Englisch: disaster recovery as a service - DRaaS
Veröffentlicht: 09.06.2017
Wörter: 156
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Links: Ausfallsicherheit, Ausfallzeit, Cloud, Daten, DRP (disaster recovery plan)