DPM (dynamic power management)

Das dynamische Power-Management (DPM) ist eine Technik zum Stromsparen, die in Mobilgeräten angewendet wird. Dabei werden die Betriebszustände der Hardware-Module in Echtzeit so gesteuert, dass der Energieverbrauch minimiert wird.

Die DPM-Technik setzt voraus, dass die Hardware-Komponenten in ihrem Leistungsverhalten softwaremäßig gesteuert und auf das Optimum zwischen Leistungsaufnahme und Rechenleistung eingestellt werden können. Entsprechende Komponenten werden als Power Managed Component (PMC) bezeichnet.

Es gibt verschiedene Optimierungstechniken, die im dynamischen Power-Management eingesetzt werden. So die dynamische Frequenzskalierung, die Skalierung von Spannung und Frequenz, das Dynamic Voltage and Frequency Scaling (DVFS) oder das Demand Based Switching (DBS), und die dynamische Prozess- und Temperaturkompensation, die Dynamic Process and Temperature Compensation (DPTC).

Betriebsarten des Power Managements (PM)

Betriebsarten des Power Managements (PM)

Bei der dynamischen Skalierung der Frequenz geht es darum durch Reduzierung der Taktfrequenz die Leistungsaufnahme der Prozessoren zu verringern, da diese mit steigender Taktfrequenz ansteigt bzw. mit sinkender abnimmt. Mit der Taktfrequenzskalierung wird diese auf den geringst möglichen Wert abgesenkt, bei dem der Prozessor die geforderte Rechenleistung gerade noch erbringt. Allerdings erhöht sich bei dieser Methode die Dauer in der der Prozessor die Anweisungen abarbeitet.

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: dynamic power management - DPM
Veröffentlicht: 31.10.2011
Wörter: 183
Tags: Versorgung
Links: Anweisung, DBS (demand based switching), DPTC (dynamic process and temperature compensation), DVFS (dynamic voltage and frequency scaling), Echtzeit