DNA-Kennzeichnung

Neben den vielen bekannten Authentifizierungstechniken für Personen, Objekte, Programme und Netze, gibt es eine weitere Anwendung für die Authentifizierung von Chips und anderen Elektronikbauteilen. Es geht darum Chips und andere Elektronikkomponenten fälschungssicher zu machen.


Diese vom amerikanischen Verteidigung, dem Department of Defense (DoD), initiierte Aktivität hängt ursächlich damit zusammen, dass sich die Grenzen zwischen ziviler und militärischer Nutzung von Chips zunehmend überschneiden und dass die Behörde festgestellt hat, dass der Einsatz von gefälschten Bauteilen zugenommen hat. Das vom US-Verteidigungsministerium initiierte Programm setzt als Markierungs- und Kennzeichnungstechnologie auf eine DNA-Kennzeichnung um die Fälschung von Bauteilen zu unterbinden. Eine solche Kennzeichnung kann auf Substanzen von pflanzlichen Rohstoffen basieren und sichtbar oder unsichtbar auf kleinsten Flächen auf dem Package oder dem Wafer aufgebracht werden.

Testreihen haben ergeben, dass die Fehlerquote bei 10exp12 liegt und sind fälschungssicher. Andere Authentifizierungsverfahren wie komplexe Labels oder Spezialcodes können dagegen nachgemacht werden.

Informationen zum Artikel
Deutsch: DNA-Kennzeichnung
Englisch: DNA authentication
Veröffentlicht: 28.07.2013
Wörter: 158
Tags: #Sicherheit in der Informationstechnik
Links: Aktivität, Authentifizierung, Chip, Label, Objekt