DCP (data compression protocol)

Das Data Compression Protocol (DCP) ist ein Protokoll mit dem komprimierte Benutzerdaten und Steuer-Primitive übertragen werden. Es unterstützt optionale und proprietäre Kompressionsfunktionen und gliedert sich in zwei Teilschichten: den DCP Control Sublayer und den DCP Function Sublayer.


Der DCP Control Sublayer unterstützt die Verkapselung von decodierten Benutzerdaten und handelt die Primitive innerhalb der DCP Protocol Data Units (DCP PDU) für den Transport zwischen den Peers aus. Desweiteren sorgt er für die Konfigurationsoptionen wie den DCP-Datenformaten und -Prozeduren und legt die DCP-Algorithmen und Parameter fest. Die Synchronisation zwischen Sender- und Empfänger-Peers gehört ebenso zu den Funktionen des DCP Control Sublayers wie das Erkennen einer nicht vorhandenen Synchronisation und die Re-Synchronisation zwischen den Peers.

Der DCP Function Sublayer decodiert die codierten Benutzerdaten in komprimierte Benutzerdaten und dekomprimiert die komprimierten Daten entsprechend den öffentlichen oder proprietären Algorithmen. Jeder DCP Function Sublayer wird durch ein separates Dokument definiert, mit dem auch die Interoperabilität zwischen den DCP-Funktionen von verschiedenen Herstellern sichergestellt wird.

Das Frame des Data Compression Protocols besteht aus einem ein Byte langen Header und einem DCP-Payload in dem die im DCP Function Sublayer definierten Daten übertragen werden.

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: data compression protocol - DCP
Veröffentlicht: 02.08.2011
Wörter: 194
Tags: #Kompression
Links: Algorithmus, Benutzerdaten, Byte, Daten, DCP (digital cinema package)