Credit-Verfahren

Das Credit-Verfahren ist ein Verfahren zur Flusskontrolle in Fibre-Channel und StarFabric. Dabei unterscheidet Fibre-Channel zwischen dem Buffer-to-Buffer-Credit (BBC) für die Link-Flusskontrolle und dem End-to-End-Credit für die Flusskontrolle zwischen zwei Endgeräten.

Bei diesem isametrischen Verfahren werden für das gesamte Netzwerk Credits vergeben. Ist ein Credit verfügbar, kann ein Sender eine Nachricht auf das Netzwerk legen. Wenn die Nachricht beim Empfänger eingetroffen ist, werden neue Credits vergeben.

Flusskontrolle bei Fibre Channel

Flusskontrolle bei Fibre Channel

Die Anzahl der Credits, die ein Empfänger vergibt, entspricht der der Anzahl der Datenpakete, die der Sender zum Empfänger übertragen darf. Hat der Empfänger dem Sender beispielsweise einen Credit von 6 gewährt, dann kann der Sender sechs Datenpakete zum Empfänger übertragen ohne dass ein Buffer-Overflow erfolgt. Danach muss er die Übertragung abbrechen und auf die neuen Credits warten.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Credit-Verfahren
Englisch: credit method
Veröffentlicht: 09.02.2006
Wörter: 139
Tags: #Fibre Channel
Links: BBC (buffer-to-buffer credit), Datenpaket, Empfänger, Fibre-Channel, Flusskontrolle