Computergrafik

Die Computergrafik hat sich in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts im Schatten der rasant steigenden Leistungsfähigkeit moderner Computer entwickelt. Der Facettenreichtum der Computergrafik reicht von der computerunterstützten Darstellung und Interaktion, über die Modellierung geometrischer Objekte, die fotorealistische Synthese in der Bildbearbeitung, bis hin zu technisch-wissenschaftlichen Anwendungen.


Leistungsstarke Grafikkarten waren Ende des letzten Jahrhundert maßgeblich am Durchbruch der Computergrafik beteiligt und haben ihr völlig neue Anwendungsbereiche erschlossen: Animationen, Computerspiele, Multimedia-Anwendungen und virtuelle Realität sind nur einige Stichworte, die die rasante Entwicklung der Computergrafik unterstreichen.

Gouraud-Shading. Grafik: Jason Allen Doucette

Gouraud-Shading. Grafik: Jason Allen Doucette

Hinter dem Begriff Computergrafik verbergen sich Verfahren der Informationstechnik zur Erfassung, Erstellung, Modellierung, Verarbeitung, Speicherung, Darstellung und Ausgabe von grafischen Daten.

Die Computergrafik wird in allen Bereichen von leistungsfähigen Software-Instrumenten und peripheren Hardware-Geräten unterstützt. So kann die Erfassung über Grafiktabletts, Digitalkameras und Scanner erfolgen, die Erstellung über Computermaus oder Joystick.

Bei der Verarbeitung greifen Software-Instrumente ein, die je nach Darstellungsart die erfassten Daten in die entsprechenden Computergrafiken - Vektorgrafik, Rastergrafik, Pixelgrafik, Präsentationsgrafik, Explosionsgrafik - umsetzen. Für die Darstellung werden die Auflösung und die Größe der Monitore an die Anforderungen angepasst. Darüber hinaus können Projektionstechniken eingesetzt werden. Für die Ausgabe von Computergrafiken stehen Drucker, Plotter und Belichter zur Verfügung.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Computergrafik
Englisch: computer graphics - CG
Veröffentlicht: 16.03.2018
Wörter: 217
Tags: #Bilder, Grafiken
Links: Animation, Auflösung, Belichter, Bildbearbeitung, Computer