CoMP (coordinated multi-point)

Coordinated Multi-Point (CoMP) ist eine auf dem MIMO-Verfahren, Multiple Input Multiple Output, basierende Technologie für Mobilfunknetze nach Long Term Evolution (LTE), das vom Third Generation Partnership Project (3GPP) entwickelt wurde. Das CoMP-Verfahren erhöht die Datenübertragungsraten von LTE-A und sorgt für eine konsistente Dienstgüte in LTE- und in Mobilfunknetzen der 4. Generation.


Das CoMP-Verfahren arbeitet mit der Koordinierung und Kombination der Funksignale von mehreren Antennen und stellt dem Nutzer innerhalb einer Funkzelle eine konsistente Leistung und Qualität zur Verfügung. Der Nutzer kann somit alle Mobilfunkdienste, auch die mit hohen Datenraten, in der gesamten Funkzelle mit gleicher Qualität empfangen, egal ob sich der Benutzer am Zellenrand oder nahe des Zellenzentrums befindet.

CoMP-Verfahren mit Empfang mehrerer Basisstationen

CoMP-Verfahren mit Empfang mehrerer Basisstationen

Bei CoMP kann das Teilnehmergerät gleichzeitig die Basisstationen von zwei oder mehreren Funkzellen empfangen oder auch Funksignale zu diesen Basisstationen übertragen. Dadurch werden die sonst an den Funkzellenrändern üblichen Interferenzen zu nutzbaren Funksignalen. Die Implementierung des CoMP-Verfahrens setzt allerdings eine umfassende Koordination zwischen den verschiedenen Basisstationen voraus, in die die Kanaleigenschaften eingehen.

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: coordinated multi-point - CoMP
Veröffentlicht: 13.03.2016
Wörter: 177
Tags: #UMTS-Netze
Links: 3GPP (third generation partnership project), 4. Generation, Antenne, Basisstation, Datenrate