Cloaking

Cloaking heißt im Deutschen verhüllend. Das Cloaking bezieht sich auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO), wobei den Robots einer Suchmaschine ein anderer Seiteninhalt präsentiert wird als dem Visitor. Der Internetbenutzer bekommt die False Drops Cloaking-Seiten nicht zu sehen, weil er per Redirect auf eine andere Anbieterseite weitergeleitet wird.


IP-Cloaking gehört zu den Black-Hat-Verfahren, das zur Indexierung von Suchdiensten für nicht lesbare multimediale Seiten genutzt werden kann und der Verbesserung der Position auf den Ergebnisseiten (SERP) dient. Den Robots werden dabei für das Suchmaschinenranking optimierte textbasierte Seiten angeboten, den Besuchern hingegen multimediale.

Die Client-Unterscheidung erfolgt anhand der IP-Adresse und/oder der User-Kennung. Da sich Suchmaschinen-Robots auch mit anderen User-Kennungen melden, kann das Cloaking von den Suchmaschinen negativ bewertet werden.

IP-Cloaking kann aber auch anderweitig eingesetzt werden. So beispielsweise zur Irreführung des Mitbewerbs. Stellt ein Anbieter anhand der IP-Adresse beispielsweise fest, dass ein Mitbewerber ständig seine Website sichtet und die Konditionen und Preise abruft um diese zu unterbieten, dann kann der Webseitenbetreiber mittels IP-Cloaking dem Mitbewerber bei dessen Besuchen höhere Preise einspielen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Cloaking
Englisch: cloaking
Veröffentlicht: 11.06.2013
Wörter: 176
Tags: #Suchmaschine
Links: Black Hat SEO, False Drop, Indexierung, IP-Adresse, Redirect