Chrominanz

Der Farbeindruck eines Videobildes wird durch die Chrominanz (C) bestimmt, die die Werte für die Farbsättigung und den Farbton enthält. Obwohl das menschliche Auge Farben wesentlich schlechter auflöst als Helligkeitsinformationen, wird durch den Farbanteil eine verbesserte Detailerkennbarkeit und ein echter Informationsgewinn erreicht.

Der Farbanteil wird in allen Fernseh- und Videosystemen mit reduzierter Bandbreite gegenüber der Luminanz (Y) übertragen. Das Chrominanzsignal besteht im Video aus zwei Farbkomponenten, den Farbdifferenzsignalen (R-Y) und (B-Y), die in Quadraturmodulation mit einem Phasenversatz von 90° moduliert werden.

Zusammenhänge zwischen dem Luminanzsignal und den Chrominanzsignalen

Zusammenhänge zwischen dem Luminanzsignal und den Chrominanzsignalen

Diese Farbdifferenzsignale werden pegelmäßig reduziert und im PAL-Fernsehstandard als U-Signal für B-Y und V-Signal für R-Y bezeichnet. Aus den Farbdifferenzsignalen und dem Luminanzsignal (R+G+B) können die Farbkomponenten für Rot (R), Grün (G) und Blau (B) berechnet werden.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Chrominanz
Englisch: chrominance - C
Veröffentlicht: 23.11.2008
Wörter: 140
Tags: #Fernsehen #Video-Grundlagen
Links: Bandbreite, Blau, Farbdifferenzsignal, Farbe, Farbsättigung