Chiprate

Bei Code Division Multiple Access (CDMA) und Wideband Code Division Multiple Access (WCDMA) spricht man bei der Übertragungsgeschwindigkeit von der Chiprate oder auch Symbolrate. Es ist ein Maß für die Codiergeschwindigkeit mit der die Chips, das sind die Codierelemente, die Signale umwandeln. Angegeben wird die Chiprate in Chips pro Sekunde (c/s oder cps), oder die Dimension wird mit einem Präfix versehen.


Je höher die Chiprate ist, desto größer ist die Übertragungsrate und die resultierende Bandbreite des übertragenen Signals. Der Quotient aus Chiprate (c/s) und Bitrate (bit/s) ist in der Spreizbandtechnik der Spreizfaktor.

Bei WCDMA resp. UMTS ist die Chiprate fest und beträgt bei dem Frequenzband von 5 MHz 3,84 MegaChips/s (Mc/s). CDMA arbeitet hingegen mit 1,25 MHz breiten Frequenzbändern, die eine Chiprate von 1,2288 MChips/s ermöglichen. Da in CDMA mit Mehrträgertechnik mit bis zu drei Frequenträgern gearbeitet werden kann, erhöht sich die Chiprate somit auf 3,6864 MegaChips/s und entspricht damit annähernd der von W-CDMA. Wesentlich höhere Chipraten von mehreren GigaChips pro Sekunde (Gc/s) werden mit Direct Sequence UWB (DS-UWB) erreicht.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Chiprate
Englisch: chips per second - c/s
Veröffentlicht: 24.09.2018
Wörter: 186
Tags: #UMTS-Netze
Links: Bandbreite, Bitrate, CDMA (code division multiple access), Chip, Dimension