Chipkarteninfrastruktur

Die Chipkarteninfrastruktur ist eine informationstechnische Struktur zur Sicherstellung geschäftlicher Transaktionen. Mit der Erarbeitung detaillierter Spezifikationen für die Kernanwendungen, wie dem Geschäftsverkehr über das Internet oder über Mobilfunktelefone, wurden die ersten Voraussetzungen für eine einheitliche Chipkarteninfrastruktur geschaffen.

Ziel aller Maßnahmen ist es eine Struktur zu schaffen, die alle geschäftlichen Transaktionen, das Online-Banking und das HBCI-Homebanking, das Buchen und Bezahlen, das Laden und Entladen von Applikationen auf einer Chipkarte, die Absicherung von Applikationen gegeneinander usw. sicher macht.

In dieser Struktur bildet die Chipkarte die Basis für chipkartenbasierte Sicherheitslösungen. Sie umfasst die Chipkartenadministration und die Chipkartenpersonalisierung, den Schutz von Urheberrechten und den sicheren Zugang zu Gebäuden, Räumen, Systemen und Netzen. Eine solche Struktur benötigt interoperable und portable Standards, den richtigen Einsatz der Kryptologie, damit ein Zugriff auf Datenbestände nur nach erfolgreicher Authentifizierung gewährleistet ist.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Chipkarteninfrastruktur
Englisch: chip card infrastructure
Veröffentlicht: 13.05.2006
Wörter: 145
Tags: Geldverkehr
Links: Authentifizierung, Chipkarte, Internet, Kryptologie, Online-Banking