CRN (cognitive radio network)

Cognitive Radio Networks (CRN) sind Funksysteme mit denen der Durchsatz von Funknetzen verbessert werden soll. Es sind flexible, anpassungsfähige Funknetze mit kognitiven und rekonfigurierbaren Eigenschaften.

CRN-Netze können nicht belegte Funkfrequenzen entdecken und für ihre Übertragungszwecke nutzen, wodurch das Funkfrequenzspektrum besser ausgenutzt wird. Die Netzknoten von CRN-Netzen werden von intelligenten Cognitive Radios (CR) gebildet.

Bei dem in CRN-Netzen benutzten kognitiven Prozedere geht es zuerst um das Beobachten und Abtasten. Über diese Funktionen lokalisieren sich die Funkgeräte gegenseitig und aktivieren das CRN-Netzwerk. Im nächsten Schritt geht es um das Erkennen und Analysieren des Frequenzspektrums. Dazu vermessen alle Funkgeräte das Frequenzspektrum und stellen fest, wo sich verfügbare Funkfrequenzen befinden. Und im letzten Schritt geht es um den Zugriff auf das Netzwerk und die Übertragung. Da jedes Funkgerät einen anderen Bezug zu den Funkfrequenzen hat, sei es durch Abschattung, weite Entfernung oder unterschiedliche Feldstärken der Funksignale, müssen sich die kognitiven Funkgeräte, das sind die Cognitive User (CU), über ein gemeinsames Protokoll miteinander verständigen. Diese Auswahl hängt sehr stark von der CRN-Infrastruktur ab.

Informationen zum Artikel
Deutsch: CRN-Netz
Englisch: cognitive radio network - CRN
Veröffentlicht: 11.03.2020
Wörter: 182
Tags: Mobilfunknetze
Links: CR (cognitive radio), Datendurchsatz, Feldstärke, Funknetz, Netzknoten