CPI (cycles per instruction)

Die Rechenleistung von Mikroprozessoren und Computern werden in verschiedenen Kennwerten angegeben. Million Instructions per Second (MIPS) ist ein Kennwert für die Bestimmung von Rechnerleistung, Cycles per Instruction (CPI) und Instructions per Cycle (IPC) weitere.


Die CPI-Rechenleistung beschreibt die Anzahl der für die Ausführung der einzelnen Instruktionen benötigten Taktzyklen. Bei der Ermittlung des CPI-Wertes dividiert man die Anzahl der für die Ausführung eines Programms erforderlichen Taktzyklen durch die Anzahl der Instruktionen. Werden beispielsweise für ein Programm 5.000 Instruktionen benötigt und wird das Programm in 20.000 Taktzyklen ausgeführt, dann beträgt der CPI-Wert 4. Ein hoher CPI-Wert besagt, dass mehr Taktzyklen benötigt werden, als bei einem niedrigeren CPI-Wert. Aus dem dimensionslosen CPI-Wert geht nicht hervor wie hoch die Taktrate des Systems ist.

Bei Systemen, die mehrere Anweisungen pro Taktzyklus ausführen, wird anstelle des CPI-Wertes die Anzahl der ausgeführten Instruktionen pro Zyklus, Instructions per Cycle (IPC) verwendet.

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Deutsch:
Englisch: cycles per instruction - CPI
Veröffentlicht: 26.09.2006
Wörter: 153
Tags: #Einheiten der Informationstechnik
Links: Anweisung, Computer, IPC (instructions per cycle), µP (Mikroprozessor), MIPS (million instructions per second)