COPP (certified output protection protocol)

Certified Output Protection Protocol (COPP) ist ein von Microsoft entwickelter Kopierschutz, mit dem die Datenübertragung zwischen der Abspielsoftware und der Grafikkarte gesichert wird. COPP arbeitet in der Verschlüsselung zwischen Software und Grafikkarte mit einem Public-Key-Verfahren mit dem RSA-Verfahren mit 128 Bit. Dabei informiert die Grafikkarte mit dem COPP-Kopierschutz die Software über ihre Anschlüsse.


Die Filmindustrie kann die Wiedergabemöglichkeiten und deren Auflösung für jeden einzelnen Anschluss festlegen. Verfügt die Grafikkarte darüber hinaus auch noch über ein Copy Generation Management System (CGMS), dann kann der Anbieter darüber festlegen, ob eine Fernsehsendung aufgezeichnet und mit welcher Auflösung sie über geschützte Anschlüsse wiedergegeben werden darf. Die Möglichkeiten gehen dabei so weit, dass Filme beispielsweise über einen Anschluss mit voller Auflösung, über einen anderen mit einfacher Auflösung abgespielt werden können.

Damit der COPP-geschützte Datenstrom nicht über eine virtuelle Grafikkarte umgeleitet und gespeichert werden kann, untersucht das COPP-Protokoll den Datenstrom auf Manipulationen.

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Deutsch:
Englisch: certified output protection protocol - COPP
Veröffentlicht: 01.04.2008
Wörter: 167
Tags: #Datenschutz
Links: Anschluss, Auflösung, Bit (binary digit), CGMS (copy generation management system), Datenstrom