COM (component object model)

Component Object Model (COM) ist ein Objektmodell für Software-Komponenten. Das von Microsoft entwickelte COM-Modell hat objektorientierte Softwarestrukturen und ist mit Object Linking and Embedding (OLE) als Kommunikationsschnittstelle ausgestattet. In dem Objektmodell ist festgelegt, wie die einzelnen Software-Komponenten identifiziert werden, wie sie ihre Methoden veröffentlichen und wie diese anzusprechen sind. Jedes einzelne COM-Objekt ist registriert und eindeutig identifizierbar.


Das COM-Objektmodell bietet die Voraussetzungen um einzelne Software-Komponenten eines Computersystems anzusprechen und mit anderen Software-Komponenten zu verknüpfen. Es regelt damit Kommunikation der Software-Komponenten zwischen Prozessen und Programmen. Das Component Object Model ist ähnlich Enterprise JavaBeans (EJB). Es kennt keine Vererbung, die Software-Komponenten können aggregiert werden, wobei ihr jeweiliges Interface auch nach außen hin zugreifbar bleibt. COM-Objekte sind binär kompatible Objekte, die unabhängig von der Programmiersprache arbeiten.

Mit DCOM (Distributed) hat das COM-Objektmodell seine Erweiterung für die Verteilung von Software-Komponenten in Netzwerken. Auf COM-basierende Technologien sind Object Linking and Embedding (OLE), ActiveX und DirectX. Der COM-Ansatz ist weitergehend als der der Common Object Request Broker Architecture (CORBA).

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: component object model - COM
Veröffentlicht: 29.11.2017
Wörter: 171
Tags: #Plattformen
Links: ActiveX, Binär, CORBA (common object request broker architecture), DCOM (distributed component object model), DirectX