CIS (contact image sensor)

Ein Contact Image Sensor (CIS) ist ein kostengünstiger Bildsensor, der vorwiegend in Flachbettscannern und Faxgeräten eingesetzt wird. Er basiert auf CMOS-Technologie und ist preiswerter herstellbar als CCD-Sensoren. CIS-Sensoren sind Zeilensensoren, die aus einem Beleuchtungssystem, einem optischen System und dem Sensorsystem bestehen.


Das CIS-Sensorsystem sind lichtempfindliche Halbleiter, die als einzelne quadratische Fotozellen zeilenförmig aneinander gereiht sind. Je nach Auflösung können es 5.000 und mehr lichtempfindliche Fotozellen sein. Bei einer maximalen Auflösung von beispielsweise 400 dpi beträgt die CIS-Zellengröße nur 0,05 mm. Bei dem optischen Linsensystem handelt es sich um eine Stablinsenanordnung, die das von dem zu beleuchteten Dokument reflektierte Licht auf die Sensorzellen leitet. Das Beleuchtungssystem selbst liegt parallel zum Sensorsystem und besteht aus roten, grünen und blauen Leuchtdioden, die das Dokument sequentiell mit den drei Primärfarben beleuchten, das daraufhin die Farben auf dem Dokument reflektiert, die von den CIS-Sensoren erfasst werden.

CIS-Zeilensensor, Foto: Tichawa Vision

CIS-Zeilensensor, Foto: Tichawa Vision

CIS-Sensoren haben keine aufwendige Optik, sind daher flacher aber auch unempfindlicher als CCD-Sensoren, was sich im Bildrauschen bemerkbar macht. Allerdings ist die Auflösung vergleichbar oder sogar höher als die von CCD-Sensoren. Sie liegt zwischen 200 dpi und 600 dpi. CIS-Sensoren haben je nach Aufbau eine bessere Kantendarstellung, klarere Linien und geringere Korona-Effekte.

Informationen zum Artikel
Deutsch: CIS-Sensor
Englisch: contact image sensor - CIS
Veröffentlicht: 07.02.2012
Wörter: 203
Tags: #Scanner
Links: Auflösung, Bildrauschen, Bildsensor, CCD (charge coupled device), CMOS (complementary metal oxide semiconductor)