CIP (control & information protocol)

Bei Feldbussen, die nach dem OSI-Referenzmodell strukturiert sind, und die über Ethernet kommunizieren, können die vier unteren Schichten, die sich dem eigentlichen Transport widmen, relativ einfach ausgetaucht werden. Diesen Ansatz für ein Industrial Ethernet verfolgen europäische und amerikanische Feldbuskonzepte.

Bei solchen Modellen übernimmt eine spezielle Teilschicht der Transportschicht die Schnittstellenanpassung zwischen dieser und den Kommunikationsbeziehungen in der Automation.

Beim amerikanischen DeviceNet und ControlNet heißt diese Schicht Control & Information Protocol (CIP) und stellt die Kommunikationsbeziehungen mit der Automatisierungstechnik sicher. CIP kennt Meldungsformen für den raschen, zyklischen Datenverkahr ebenso wie für den ereignisgesteuerten, zeitgesteuerten oder den klassich gepollten. Das CIP-Protokoll sorgt dafür, dass die Kommunikation gesichert über das TCP-Protokoll oder ungesichert über das verbindungslose UDP-Protokoll abgewickelt werden kann. Oberhalb von der CIP-Schicht sind die Anwendungsprofile für viele industrielle Anwendungen definiert.

Das Gesamtkonzept für die Ethernet-basierte Kommunikation hat die Bezeichnung EtherNet/IP.

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Deutsch:
Englisch: control & information protocol - CIP
Veröffentlicht: 11.11.2010
Wörter: 149
Tags: #Automation, Produktion
Links: Automation, CIP (common industrial protocol), DeviceNet, Ethernet, EtherNet/IP (Ethernet industrial protocol)