CIM (common information model)

Das Common Information Model (CIM) ist eine objektorientierte Spezifikation, die ursprünglich von der Desktop Management Taskforce (DMTF) entwickelt wurde und die Datenformate definierte, die zwischen den Management-Tools und den zu verwaltenden Objekten ausgetauscht werden können. CIM ist unterteilt in das Kernmodell und das allgemeine Modell. Das Kernmodell zielt auf High-Level-Konzepte ab, auf Systeme und Geräte.


Dagegen beschreibt das allgemeine Modell spezielle Probleme in Bezug auf das Computersystem, das Netzwerk oder den Benutzer. Daher beschreibt CIM sowohl die Management-Daten als auch die Beziehung der Daten zu Netzwerk, Computersystem, Netzwerkkomponente, Applikation, Software, Benutzer und Gerät. CIM wird im Rahmen von Directory Enabled Networks (DEN) angewendet und durch die Unified Modelling Language (UML) definiert.

Common Information Model ist eine Management-Definition, die das Common Management Information Protocol (CMIP), die Common Object Request Broker Architektur (CORBA), das Component Object Model (COM), das Desktop Management Interface (DMI), das High Level Entity Management System (HEMS), Java, SNMP oder jedes andere proprietäre Protokoll verbindet. Funktional übersetzt CIM jede Protokollart. Ein weiterer Bestandteil des CIM-Modells ist die Extensible Markup Language (XML), mit dem CIM-Informationen ausgetauscht werden.

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Deutsch:
Englisch: common information model - CIM
Veröffentlicht: 23.06.2011
Wörter: 182
Tags: #Netzwerkmanagement
Links: Architektur, CIM (computer integrated manufacturing), CMIP (common management information protocol), COM (component object model), Daten